Einladung zur Ausstellung

Max Ackermann


vom 13. Juni - 10. Juli 2001



Max Ackermann
Max Ackermann
Max Ackermann
Max Ackermann
Max Ackermann
1887
Geburt von Max Ackermann am 5. Oktober in Berlin
1891
Umzug der Familie nach Ilmenau in Thüringen
1905
Tod des Vaters, Ackermann führt ein Tagebuch mit Aktstudien, Modellierversuchen, Zeichnungen und Kommentaren
1906
Nach Probemonat im Atelier von Henry van de Velde in Weimar erhält Ackermann eine einjährige Freistelle am Kunstgewerblichen Seminar in Weimar
1907
Abbruch des Studiums, um in seiner Ilmenauer Bildhauerwerkstatt in Marmor arbeiten zu können
1908/09
Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie von Dresden, Studien in der Natur
1909
Studium an der Kunstakademie in München bei Franz von Stuck, Beeinflussung durch das Werk von Marees
1910
Enttäuschte Abwendung von der Lehre Stucks und Abbruch des Studiums
1911
Einjähriger Aufenthalt in der Ilmenauer Werkstatt zur künstlerischen Neuorientierung, Fortsetzung des Studiums an der Stuttgarter Kunstakademie
1912
Bekanntschaft mit Adolf Hölzl und Auseinandersetzung mit Hölzls Diktum "Primat der künstlerischen Mittel", erste gegenstandsfreie Experimente mit kontrapunktischen Prinzipien, Parallelität von gegenständlicher und abstrakter Bildsprache (bis 1941 bzw. 1950)
1913
Beginn eines Lebens als freischaffender Künstler in Stuttgart, Inspiration durch Kubismus und Futurismus
1914
Tanz- und Spielszenen in rhythmischen Streukompositionen, inspiriert durch "Wandervogelbewegung"
1915
Einberufung zum Kriegsdienst, Unterbrechung seiner künstlerischen Entwicklung
1917
Nach Verletzung als dienstuntauglich entlassen
1918
Sozialkritische Arbeiten im Stil der Neuen Sachlichkeit und des kritischen Realismus, u.a. im Dienst der kommunistischen "Internationalen Arbeiterhilfe"
1921
Ackermann richtet in seinem Atelier eine "Lehrwerkstätte für Neue Kunst" ein, Auseinandersetzung mit Konstruktivismus ("Übungen im Bereich absoluter Gestaltung")
1924
Erste Einzelausstellung im Würtembergischen Kunstverein Stuttgart
1926
Reise nach Paris, Kontakt zu Piet Mondrian, Adolf Loos und dem Kritiker Michel Seuphor
1928
Ausstellung im Kunsthaus Schaller, Stuttgart, zusammen mit George Grosz und W. Kandinsky
1930
Begründung eines "Seminars für absolute Malerei" an der Stuttgarter Volkshochschule, Tessin-Aufenthalt: Bekanntschaft mit M. Werfekin
1933
Machtübernahme der NSDAP verhindert geplante Einzelausstellung in Mannheim, Ackermann gibt Kunstunterricht für die Gäste des Ferienheims am Bodensee bei Gertrud Ostermayer, seiner zukünftigen Frau
1936
Lehrverbot an der Volkshochschule in Stuttgart, Heirat, Umzug an den Bodensee, Kontakt zu Otto Dix
1937
Beschlagnahmung der veristischen Arbeiten als sog. "entartete" Kunst, trotz Berufsverbot Entwürfe von Glasbildern für Neubauten
1941
Allmähliche Aufgabe des Gegenstandes zugunsten der Abstraktion
1943
Durch Bombenangriff Zerstörung des Ateliers und vieler früher Arbeiten
1944
Evakuierung von rund 100 kleineren Bildern, Zeichnungen und Pastellen der Jahre 1910 bis 1941
1948
Teilnahme an der Ausstellung im "Salon des Realites Nouvelles" im Musee d'Art Moderne in Paris
1950
Mitglied des neugegründeten "Deutschen Künstlerbundes" und der 1947 gegründeten "Sezession Oberschwaben-Bodensee", Ströher-Preis, Darmstadt, endgültige Entscheidung für die abstrakte Malerei
1952
Veranstaltung eines Seminars über Malerei und Musik im "Kunstpädagogischen Institut am Bodensee" in seinem Haus mit dem Komponisten Wolfgang Fortner
1955
Erste Ackermann-Monographie von Will Grohmann
1956
Einzelausstellung in der Staatsgalerie in Stuttgart, Berufung in den "Rat der Zehn" durch den "Künstler Baden-Würtemberg"
1957
Zum 70. Geburtstag Verleihung des Professorentitels, Scheidung
1964
Ehrengast der Villa Massimo in Rom, Entstehung der römischen Pastellserie, Reise nach Neapel und Ischia
1966
Veröffentlichung "Zeichnungen aus fünf Jahrzehnten" von Kurt Leonhard
1967
Retrospektive "Gemälde 1908-1967" in Koblenz, Köln, Wolfsburg, Kaiserslautern, Konstanz und Stuttgart, kleinformatige Acrylbilder ("Leuchtfarben") entstehen, inspiriert von der Pop-Art
1974
Erster Schlaganfall, Heirat mit der Sängerin Johanna Strathomeyer
1975
Tod von Max Ackermann am 14. November in Unterlengenhardt